AKTUELLES
Die Neuen Standorte der [BILDNERISCHEN] Innsbruck befinden sich in der
- Liebeneggstraße 8 - Büro und Bereiche Malerei, Grafik, Neue Medien, Fachdidaktik
- Franz Fischer Straße 8a - Bereich Bildhauerei und Malerei
STUDIUM AN DER [BILDNERISCHEN] INNSBRUCK
ANMELDUNG UND TERMINE FÜR DIE BEWERBUNG UND ZULASSUNG ZUM LEHRAMT
Bewerbungszeitraum (Online Anmeldung) startet Anfang 2026
Mappenberatung und Gespräche mit Neubewerber*innen
Ab 04.03.2026 jeweils Mittwochs um 16Uhr online per Microsoft-Teams nur nach vorheriger Anmeldung
per E-Mail: Beate.engl@moz.ac.at oder Elisabeth.schmirl@moz.ac.at
Team-Meeting für Mappenberatung: Jetzt an der Besprechung teilnehmen
Besprechungs-ID: 371 244 784 182 2
Passcode: Fo9S4QQ9
ALLE INFORMATIONEN ZUM STUDIUM UND AUFNAHMEVERFAHREN
- unter Menüpunkt "STUDIUM"
- Website der Universität Mozarteum
- direkt zur ONLINE ANMELDUNG
Aktivitäten rund ums Studium an der [Bildnerischen Innsbruck findest du auch auf Instagram
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Aktuelle Ausstellungen und Projekte WS25/26:
MASTERAUSSTELLUNG
CTRL // ME
Ramona Mittendorfer
Vernissage: 28.01.2026
Zeit: 19 - 22 Uhr
Ausstellungsdauer: 29.01. - 04.02.26
Öffnungszeiten: 17 - 20 Uhr
Ort: Bildnerische Innsbruck, Liebeneggstrasse 8, 6020 Innsbruck
CTRL//ME ist eine multimediale Installation, die die umfassende Formatierung des menschlichen Körpers durch gegenwärtige und möglicherweise kommende Hochtechnologie thematisiert und die manipulative Tendenz dieser selbstgeschaffenen Environments kritisch hinterfragt.
Künstliche Gewebestrukturen, sogenannte Fleshcubes, bilden dabei deviant-körperhafte „Docking-Stations“ im Raum, in deren Echokammern Betrachter:innen buchstäblich bis über beide Ohren eintauchen können. Sensorische und akustische Reize eröffnen den künstlerischen Versuchsaufbau einer umfassend manipulativen Einflussnahme durch Technologie, der man sich nur schwer entziehen kann.
Ramona Mittendorfer (1999, Tirol) studiert seit 2018 an der Bildnerischen Innsbruck. Deren digitale Skulpturen thematisieren insbesondere organische Formen und Strukturen sowie dessen gesellschaftliche Verortung.
Bildcredits: ©RamonaMittendorfer_CTRL//ME
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MASTERAUSSTELLUNG
Distorted Landscapes
Maurice Cazzolli
Vernissage: 28.01.2026
Zeit: 19 - 22 Uhr
Ausstellungsdauer: 29.01. - 04.02.26
Öffnungszeiten: 17 - 20 Uhr
Ort: Openspace, Mentlgasse 12b, 6020 Innsbruck
Distorted Landscapes untersucht das Verhältnis zwischen menschlicher Präsenz und alpiner Landschaft im Spannungsfeld von Archivierung, Transformation und Begegnung.
Aus 3D-Scans der Dolomiten, Field-Recordings und Klanglandschaften entstehen schwebende Pointclouds – ätherische 3D-Modelle, die Maßstab, Raum und Form verlieren.
Im schwarzen Render-Raum drehend und enthüllend, erzeugen sie Nähe und Distanz zugleich und brechen mit Konventionen „typischer“ Bergdarstellungen, während ein Gefühl von Landschaft erhalten bleibt.
Maurice Cazzolli (*1992, Meran) lebt und arbeitet in Innsbruck.
Seine interaktiven audiovisuellen Installationen verbinden Landschaft, Klang und digitale Technologie.
Im Mittelpunkt steht die fragile Harmonie zwischen Mensch, Natur und Maschine sowie das Erleben von Resonanz und sozialer Interaktion.
Seine Arbeiten schaffen Räume, in denen Wahrnehmung, Bewegung und Klang in ein gemeinsames Gleichgewicht treten.
Fotocredits: © Maurice Cazzolli_Distorted Landscapes
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ARCHIV - Vergangene Ausstellungen und Veranstaltungen
MAPPING IDEAS in Praxis, Theorie und Diskurs
Ruine München liest aus dem Text "RM Jochenstein"
Mittwoch: 10.Dez 2025
Zeit: 14 - 15:30 Uhr
Ort: [Bildnerische] Innsbruck, Standort Franz-Fischer-Strasse 8a (gegenüber Eingang 4), 6020 Innsbruck
Bildcredits: Ruine München
Ruine München liest aus dem Text "RM Jochenstein", der aus der Perspektive des zersplitterten Ruine-Ichs für die Tour zum Donaukraftwerk Jochenstein am 11. Oktober 2025 geschrieben wurde.
https://ruine-muenchen.de/RMJochenstein.html
Im Anschluss gibt es ein Gespräch und die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Ruine München (seit 2014 bzw. 2017) ist ein Kollektiv, das zu bestimmten Orten recherchiert und schreibt. In wuchernden Texten zeichnet Ruine die von den jeweiligen Orten ausgehenden Beziehungsgeflechte nach — die dort gleichzeitig anwesenden sichtbaren und unsichtbaren, gewachsenen und konstruierten, notwendigen und gewollten, belasteten, beängstigenden und vertrauten Verbindungen. An diese Orte lädt Ruine München unter Beteiligung weiterer Companions zu ephemeren künstlerischen Formaten ein. Zu jeder Veranstaltung erscheint eine Edition in kleiner Auflage.
Ruine München sind die Künstler:innen Jan Erbelding, Maria VMier und Leo Heinik. 2023 fand im Rahmen von Public Art Munich SOLO die mehrmonatige Reihe Ruine München Companions an sieben öffentlichen Orten statt. Das Kollektiv Ruine München entwickelte sich aus dem gleichnamigen nomadischen Offspace, der es sich zur Aufgabe machte, künstlerischen Formaten einen Ort zu geben, die im Ausstellungsbetrieb oft nur am Rand vorkommen.
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MAPPING IDEAS in Praxis, Theorie und Diskurs
how to build universes? Ein Einblick in Jérôme Chazeix´Praxis
Jérôme Chazeix
Mittwoch: 19.Nov 2025
Zeit: 14 - 15:30 Uhr
Ort: [Bildnerische] Innsbruck, Standort Franz-Fischer-Strasse 8a (gegenüber Eingang 4), 6020 Innsbruck
Jérôme Chazeix entwickelt komplexe Installationen, die hybride Parallelwelten eröffnen. Er assoziiert und überlagert verschiedene Medien, um Settings offenzulegen, in die das Publikum vollständig eintaucht – und in denen Performer:innen durch choreografierte oder spontane Aktionen wiederum die Szenerie in Besitz nehmen. Diese Kunstwerke sind als „total“ gedacht, insofern sowohl Darsteller:innen als auch Publikum zu Protagonist:innen paralleler Welten werden, die in den sie umgebenden Objekten ihre Entsprechung finden. Das Publikum lässt sich – auf der Suche nach Sinn – zwischen New-Age-Verlangen und sozialer Realität umhüllen und mitreißen.
Jérôme Chazeix (deutsch-französisch) wurde 1976 in Frankreich geboren und lebt seit 2000 in Berlin. Von 1994 bis 2002 studierte er Bildende Kunst an der Universität Saint-Étienne (FR) und schloss dort mit einer Doktorarbeit über das Gesamtkunstwerk ab. Parallel besuchte er von 1995 bis 2000 die Kunsthochschule Saint-Étienne (FR), die er mit einem Diplom im Studiengang Freie Kunst abschloss. Von 2000 bis 2004 war er Meisterschüler bei Katharina Grosse an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
Chazeix stellt seine Arbeiten international aus. Er wurde für zahlreiche Stipendien und Artist-in-Residence-Programme ausgewählt. Zu seinen jüngsten Einzelausstellungen zählen unter anderem: Künstlerhaus Göttingen (DE), Centre d’Art Vaste et Vague (CA), Industra Brno (CZ), Neu Deli Leipzig (DE), Fabrikraum Vienna (AT), Label201 Rome (IT). Seine Arbeiten waren außerdem in der 2. Lagos Biennale (2019) vertreten.
Bildcredits: © Jérôme Chazeix / VG Bild-Kunst, Bonn, 2025
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AUSSTELLUNG, PERFORMANCE
Eine Veranstaltung im Rahmen der Premierentage Innsbruck
The Power of Love
FluoroFleeceKunstKollektiv
Performance: 06.11.2025
Zeit: 20:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 07.- 08.11.25
Öffnungszeiten: 14 - 19 Uhr
Ort: BILDNERISCHE Innsbruck, Franz-Fischer-Str. 8, 6020 Innsbruck
An der Bildnerischen ruft das FluoroFleeceKunstkollektiv zum performativen Protest für die Liebe auf. Wir tauchen ein in Zuwendung und setzen die rosa Brille auf. Zwischen Fahnen, Masken und schnellen Pinselstrichen bewegen wir uns durch vergangenes, legendäres und aktuelles.
„We feel love!“ Auf der Karaokebühne wird das „Wir“ gesucht! Zu Liebesliedern und Balladen werden Speichel und Hingabe – von Adrenalin durchdrungen – geteilt, wie beim ersten Kuss!
Das FluoroFleeceKunstkollektiv wurde Ende 2024 von Alena Schneider,
Alexander Bachmann, Clemens Gächter, Hannah Achrainer, Laura Berger – Schiestl und Janine Lou Anne gegründet. In ihrer interdisziplinären Praxis steht im Mittelpunkt der Versuch, Kunst niederschwellig erfahrbar zu machen: sinnlich, zugänglich, offen. Die Arbeiten des Kollektivs laden zum Anfassen, Mitmachen und Weiterdenken ein. Zwischen Protest und Poesie, Kitsch und Kritik wird eine Form des künstlerischen Tuns etabliert und dadurch neue Räume für Begegnung und Beteiligung Partizipierender geschaffen. Und das Wichtigste: Es soll Spaß machen!
www.instagram.com/ffkk.kunstkollektiv
Fotocredits: FluoroFleeceKunstKollektiv
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MAPPING IDEAS in Praxis, Theorie und Diskurs
Perspektivwechsel: Subjekt und Objekt im Spannungsfeld von Materialität und Bildlichkeit
Anny Wass
Mittwoch: 29.Okt 2025
Zeit: 14 - 15:30 Uhr
Ort: [Bildnerische] Innsbruck, Standort Franz-Fischer-Strasse 8 (Eingang 4), 6020 Innsbruck
Anny Wass' multidisziplinäre Praxis widmet sich einer detailreichen Auseinandersetzung mit Materialien und Oberflächen, wobei sie oft Fotografien und Objekte gegenüberstellt. In ihren inszenierten Fotografien, digitalen Collagen und physischen Assemblagen erforscht sie die Beziehung zwischen materieller und bildlicher Darstellung. Im Zentrum ihrer Untersuchung schlüpft sie in verschiedene Rollen, die durch performative Prozesse Subjekt und Objekt mitunter auflösen, vertauschen und vervielfältigen. Wiederholung und Kopie sind Strategien, um jegliche Repräsentation zu untergraben. Ihre Arbeitsweise reflektiert radikal die Frage nach der Wirkungsmacht von Bildern und Objekten.
Anny Wass, geboren 1983 in Hallein, hat ihr Diplom im Bereich Skulptur und Raum Design, sowie im Bereich der Fotografie erhalten. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2009 hat sie eine multidisziplinäre Praxis aufgebaut, die von Objekt und Malerei bis Design und Fotografie reicht und sich durch Materialuntersuchungen und Leidenschaft für Farbe und Detail auszeichnet. Die Werkserie, in der die Künstlerin sich selbst zum Bildmaterial macht, und multiple Abbildungen ihrer selbst als Bildbausteine nutzt, ist zum Herzstück ihrer Arbeit geworden. In diesen fotografischen Selbstinszenierungen, wechselt die Künstlerin zwischen den Rollen als Objekt und Fotografin und dokumentiert den performativen Prozess.
Anny Wass lebt und arbeitet in Wien.
www.annywass.com
www.thedessous.com
Foto: Anny Wass - zentaur and the clouds
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MASTERAUSSTELLUNG
Is ma Wurscht
Clemens Gächter
Vernissage: 15.10.2025
Zeit: 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 16.10. - 19.10.25
Öffnungszeiten: Do - So, 16 - 19 Uhr
Ort: open space, Mentlgasse 12b, 6020 Innsbruck
Für diese Ausstellung arbeitete Clemens Gächter einen Monat lang in einer Fleischerei, um sich intensiv mit dem Thema Schlachtung und Fleischverarbeitung auseinanderzusetzen. Die daraus entstandene Ausstellung ist eine immersive Erfahrung, in der Fleisch als Körper der Malerei inszeniert wird – roh, direkt und konfrontativ. Sie gewährt Einblicke in eine Welt, in der Gleichgültigkeit gegenüber Leben und Würde zum Alltag gehört.
Inspiriert von dem Gedanken „Is ma Wurscht“ wird die Ausstellung zum Sinnbild gesellschaftlicher Missstände – von Entfremdung über moralische Abstumpfung bis hin zur alltäglichen Gewalt. Ekel und Irritation sind dabei nicht Nebeneffekte, sondern zentrale Bestandteile der ästhetischen Erfahrung.
Clemens Gächter schafft in der Malerei großformatige Bildkörper aus gebrauchten Textilien, in denen sich Rohheit, Brüche und Fragilität materialisieren. In dieser Ausstellung setzt er sich mit der Realität von Fleisch, Körpern und Konsum auseinander – schonungslos, vielschichtig und von subtiler Ironie durchzogen.
https://www.instagram.com/clemensss_s/
Fotocredits: Clemens Gächter









